Kabbala - 3D Glyphe

Die 3D Glyphe ist die dreidimensionale Darstellung des Baums der Erkenntnis, das Symbol für die Überlieferung aus alter Zeit. Seit jeher stellen sich Generationen von Kabbalisten die Frage: "Wie sieht wohl diese Glyphe aus". Irgendwann einigten sich die Experten auf eine Form, welche im Kern immer 10 Sephiroth (hier als Kugeln dargestellt) hat und 32 Wege, die diese Sephiroth miteinander verbinden. So wie es in den Schriften steht: "Es sind zehn, nicht elf, nicht neun, sondern zehn". So klar und offen sind die Kabbalisten extrem selten, zumeist sind alle Bücher und Schriften voller Rätsel und Analogien. Warum sollte hier nicht auch ein Rätsel verborgen sein, welches sich hinter einem Vorhang verbirgt?

Der Mythos von einem Vorhang, hinter den man nicht schauen darf, hat die Sucher davon abgehalten, es zu tun.

Schon vor Jahren begann die Erforschung dieser zweidimensionalen Darstellung des Baumes der Erkenntnis durch den Autor zweier Bücher und setzt sich bis heute fort. Mit der Veröffentlichung der Bücher "Kabbala 2023" und "Kabbala Sefer 23" sind die Erkenntnisse zur dreidimensionalen Kabbala allen Suchenden zugänglich.

Die Ergebnisse der Forschung sind kein Dogma, sie sollten für sich stehen, sollten nicht ignoriert werden. Genau das Gegenteil ist richtig. Die Forschung hat gerade erst begonnen und alle sind eingeladen, sich daran zu beteiligen.

3D Glyphe

Die 3D-Glyphe ist für sich gesehen schön. Sie zeigt die gesamte Glyphe, wo jahrhundertelang "nur" die Vorderansicht mit den zehn Sephira weitergegeben wurde.

Die jetzt sechzehn Sephira entsprechen viel mehr dem wahren Charakter der Kabbala, da sich dort alle relevanten Zahlen in einer vollendeten Symmetrie finden. Die Drei als Zeit-Zahl ist mit der Vier als Raum-Zahl in der 3D-Glyphe verwoben. Die Fünf wird wahrnehmbar, wenn man sich die Glyphe von oben betrachtet. Die Zwei ist in der Vorderansicht immer noch wahrnehmbar.

Die insgesamt 63 einzelnen Aspekte der Glyphe sind in den beiden Büchern Kabbala 2023 und Kabbala Sefer 23 (Arbeitsbuch) beschrieben. Der Aspekt "H8", die nicht zu sehende Sephira "Daath" wird ebenfalls im Detail vorgestellt.

Wenn der Aspekt eine gewisse Vertrautheit hervorruft, dann sicher wegen der Bezeichnung der einzelnen Aspekte, welche dem bekannten Schachbrett entnommen sind. So ist jedes Feld des Schachbrettes ein Synonym für einen Aspekt der Kabbala. Die A1 steht für die Sephira "Kether", die "E7" für einen Pfad zwischen Sephira "E8" und Sephira "C8".

Es ist nicht komplexer als die Kabbala für sich gesehen. Wer schon einige Werke zum Thema kennt, wird festgestellt haben, dass es einen Berg von Zuschreibungen nur bei den 10 Sephiroth gibt, die sich je nach Werk auch mal als Gegenteil darstellen.

Die 64 Aspekte der 3D-Glyphe sind ein System, in welchem sich die  Numerologie, die Alchemie, das Tarot und das I-Ging vereinen lassen. Selbst die DNA des Menschen, 22 Genome und die 22 lebensnotwendigen Aminosäuren, sind integriert.

So wie alles in der Kabbala zu finden sein wird ...

Zeichen - Zahl - Wort

Lange vor dem Erfinden einer Zahl gab es das Zeichen. Ein Strich, ein Punkt, manchmal auch ein Kreis für etwas sehr Großes, z. B. den Mond oder die Sonne. Da der Mond viel besser zu sehen bzw. zu beobachten ist, werden wohl auch die heute als Brüche bekannten Zeichen früh eine Rolle gespielt haben. Der halbe Mond wäre denn ein halber Kreis. Da die Sonne nie als eine Hälfte zu sehen ist, wird hier auch die Verwendung von Mondkalendern verständlich. Die Sieben und die Vier sind ein Mon(d)at.

Der Orient, der Schmelztiegel so vieler Kulturen, Werte und Normen,  hat durch die Entwicklung von Städten und Handel die ersten brauchbaren Zeichen für eine raumübergreifende Kommunikation hervorgebracht.

Die Ägypter und ihre Hieroglyphen entfernten sich so voneinander, dass selbst die Priester die überaus komplexen Texte nicht mehr entziffern konnten.

Vor dem Verbreiten der Schrift der Griechen waren im Orient schon mehrere Buchstaben im Umlauf.

Zu den weiter verbreiteten Alphabeten gehörte sicher das althebräische Alphabet mit seinen zweiundzwanzig Buchstaben. Diese Buchstaben sind die Bausteine unseres Universums, so sagt es die Kabbala. 

  1. Althebräische Buchstaben
  2. Horusauge
  3. 64 Namen der Allmacht
  1. Wissenschaft
  2. Technik und Mensch
  3. Mensch

Die Allmacht

Das Unbeschreibbare, die schöpferische Kraft, das Ur-Licht hat in diesem Universum viele Namen.

Seit zweitausend Jahren ist es in den europäischen Sprachwelten "Gott", woanders hat das Schaffende andere Bezeichnungen. So wie auch von dem heutigen Dogma des "einen Gottes" bei verschiedenen Glaubenswelten schon immer abgewichen wurde. Ein Gott, viele Götter, kein Gott sind denkbar. Denkbar!

Die Hinwendung zur Allmacht ist nicht denkbar. Denken ist etwas in uns, was nichts mit der schöpferischen Allmacht außerhalb von uns selbst tun hat.

Die Hinwendung zur Allmacht kann im allerbesten Sinne mit einem Parabolspiegel verglichen werden, der zum Licht gedreht wird, um im Brennpunkt vor dem Spiegel das Maximum an Energie erhalten zu können. Auch wenn die technische Beschreibung etwas hinkt, beschreibt sie doch einen wesentlichen Vorgang: Die Drehung des gesamten Individuums hin zum Ur-Licht. Auch bei uns ist der Körper der Spiegel und die Seele kann sich durchaus dem Brennpunkt außerhalb unseres Körpers nähern, um sich vom Ur-Licht erhellen zu lassen.